Der Flug  Verfasst: Samstag, den 13. Februar 2010 05:06

Blog von jodo :3 Monate Australien, Der Flug

Nach reichlich Packstress und nur 2 bzw. 4 Stunden Schlaf, machten wir uns auf Reisen und hörten damit erst 31 Stunden und ca. 20.000 Kilometer später wieder auf. Der Flug war wie erwartet anstrengend, aber nicht ganz so schlimm wie erwartet. Überreichliches Essen und Trinken und ein sitzeigener Computer, mit Filmen und Spielen, machten das Warten erträglicher. Der Schlaf war allerdings ziemlich quälend. Der Platz war eng und die möglichen Schlafpositionen sehr ungemütlich und begrenzt (Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzelos sein... schön wärs ;).
Daher waren wir froh als wir dann endlich in unserem Hotel ankamen. Leider lief alles nicht ganz reibungslos ab, da mein (Doros) Koffer verschwunden ist!! Uns wurde gesagt, dass dieser vermutlich in Abu Dhabi steckengeblieben ist und bald gefunden und nachgeliefert wird. Hoffen wirs!


Bis wir vergeblich gewartet, den Koffer als vermisst gemeldet, die Gepäckkontrolle überstanden hatten und endlich den Flughafen verlassen konnten, verging einige Zeit. Und die war knapp. Das Problem war nämlich, dass die Hotelleute ab 23 Uhr niemanden mehr rein lassen (Check In eigentlich nur bis 19 Uhr). Aber wir schafften es gerade noch rechtzeitig und ersparten uns eine Nacht auf der Straße. Umso größer war dann auch die Freude über ein anständiges Bett.

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Tag 1  Verfasst: Samstag, den 13. Februar 2010 05:08

Blog von jodo :3 Monate Australien, Tag 1

Nach 6 Stunden Schlaf, einer Dusche, einem morgendlichen Spaziergang mit Blick auf den Sonnenaufgang, reichlich Frühstück auf der Terrasse, bei dem wir staunend einen Kakaduschwarm über uns hinwegziehen sahen, machten wir uns auf den Weg um Sydney ein wenig zu erkunden. Bei über 30°C und strahlendem Sonnenschein erwies sich das zwar als recht anstrengend, aber die vielen neuen und interessanten Eindrücke nachten das wieder wett. Vormittags schlenderten wir durch die Innenstadt und bestaunten die zahlreichen Geschäfte, eindrucksvollen Gebäude und Unmengen von Menschen aus aller Herren Länder. Es gibt erstaunlich viel Grün dort. (Bilder von der Stadt folgen noch in den nächsten Tagen) Die Mittagszeit verbrachten wir in einem schönen Park mitten in der Innenstadt, wo wir auch unsere ersten kleinen Beuteltiere und einige interessante Vögel zu Gesicht bekamen. Nachmittags zog der Himmel glücklicherweise etwas zu und die Temperatur wurde erträglicher. Wir wanderten durch einen frei zugänglichen, riesigen botanischen Garten, den wir sicherlich noch einmal besuchen werden, und ließen uns von eigenartigen Gewächsen, gigantischen, uralten Bäumen, fremdartigem Vogelgezwitscher und einem mehrere hundert oder tausend starken Flughundeschwarm beeindrucken. Zum Schluß konnten wir noch einen Blick auf das Meer und das berühmte Opera House werfen. Dieses werden wir uns bei Gelegenheit noch aus der Nähe betrachten. Gegen Abend zog ein Sturm auf und wir machten uns auf den Heimweg. Als wir gegen 19 Uhr in unserem Hotel ankamen fielen wir direkt und ohne Abendessen ins Bett und schliefen fast 12 Stunden. Sogar die geplanten und eigentlich heiß ersehnten Spaghetti fielen aus. =)

Alles in Allem ein anstrengender aber sehr interessanter und schöner erster Tag!

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Bilder  Verfasst: Samstag, den 13. Februar 2010 05:39

Hier findet ihr einige unserer Fotos. Wiir hoffen, dass wir genug Zeit und Internetanschluesse finden um noch viele weitere hinzuzufuegen!

http://www.myspace.com/522240438

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Lebenszeichen  Verfasst: Freitag, den 26. Februar 2010 04:04

Blog von jodo :3 Monate Australien, Lebenszeichen

Ja wir leben noch!!

Und endlich haben wir ein selbst geschossenes Headerbild (das ist das Bild ganz oben über unserem Blog)!


Leider hatten wir in letzter Zeit wenig Zeit und Lust unseren Reisebericht weiterzuführen. Vor allem in der ersten Woche hat uns die heftige Müdigkeit, die spätestens gegen Nachmittag auftrat, zu schaffen gemacht. Außerdem gibt es so viel zu sehen!
Wir stehen morgens halb 7 auf und fahren mit dem Bus zur Schule, die unweit vom Stadtzentrum, aber etwa 50 Minuten von unserer Unterkunft, entfernt ist. Danach machen wir uns meist gleich auf Erkundungstour. Wenn wir abends zurückfahren fällt es uns immer schwer die Augen offen zu halten und wir sind froh wenn wir uns dann erschöpft und mit schmerzenden Füßen ins Bett fallen lassen können.

Wir sind nun 15 Tage hier und haben uns langsam an die Zeit- und Klimaverschiebung gewöhnt. Der Schlaf ist besser, wir sind deutlich fitter und unsere Füße werden täglich kräftiger..
Mein Koffer ist übrigens auch wieder aufgetaucht. Er ist beim Zwischenstopp in Abu Dhabi vergessen worden. Leider wurde er mir erst 5 Tage nach Ankunft nachgelifert! Allein unterwegs, wär' ich wohl ziemlich aufgeschmissen gewesen. So aber konnte ich glücklicherweise die Sachen von Johannes miitbenutzen.

Es ist natürlich schwer nach so vielen Tagen zu schreiben was wir alles gemacht und gesehen haben. Zeit haben wir auch nicht viel - heute ist Freitag und morgen gehts los mit unserer Camperreise. Wir müssen noch packen und haben noch ein paar Punkte auf unserer "müssen-wir-gemacht-haben-Liste" (z.B. nochmal ins Lidt Café gehen).  Drum kommen hier nur ein paar Ausschnitte aus unserer Zeit in Sydney. Wir sind alles in allem sehr zufrieden und nach der anstrengenden Anfangszeit gefällt es uns immer besser. Es fällt uns schon ein bisschen schwer von hier abzureisen aber wir freuen uns auch schon sehr auf die kommenden zweieinhalb Monate on Tour.


Wenn wir mit unserem Camper

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Die Gastfamilie  Verfasst: Freitag, den 26. Februar 2010 04:53

(alleinerziehende Mutter, 2 Söhne - 10 und 16 Jahre alt, 1 Hund)

Als uns unsere "Gastmutter" am Sonntag (14.02.10) von unserem Hotel abholte waren wir zunächst erfreut über ihre freundliche und offene Art. Sie ist sehr nett und wir hofften auf ein ebenso nettes zu Hause. Diese Hoffnung zerschlug sich jedoch im Laufe des Abends. Unser Zimmer ist sehr klein, auf dem Boden liegt ein total verfleckter Teppich (der unserer Meinung nach in der Mülltonne eindeutig besser aufgehoben wäre) und das Haus stinkt. Da helfen auch die permanent geöffneten Fenster nicht. Der Hund kratzt sich ständig und wir vermuten, dass er alle möglichen Parasiten hat! Die Hundetoilette ist der Hintergarten. Das erste (und auch letzte) Abendessen roch sehr seltsam und schmeckte auch nicht besonders (es geht doch nichts über das Essen unserer echten Mütter ;-)) Als wir einen heimlichen Blick in die Schränke warfen bestätigte sich unsere Befürchtung. Das Geschirr und die Töpfe sind zum Teil von einer schmierigen Schicht bedeckt und es hängen auch des Öfteren Essensreste daran - wer weiß von wem, denn an einem Tag isst der Hund davon, am nächsten Tag jemand anders. Das heisst: do it yourself... unser Essen kochen wir uns lieber selbst und unser Geschirr waschen wir ab, bevor wir es benutzen. Außerdem ist es sehr laut (war zu erwarten, aber der Unterschied zwischen Sydney und einem kleinen Dorf ist doch recht groß und gewöhnungsbedürftig). Das Haus ist dierekt an der Haupstraße, die Fenster scheinen offen zu sein obwohl sie zu sind, und es fliegen gelegentlich Flugzeuge drüber. Aber genug gejammert. Sooo schlimm ist es dann doch nicht. Wir sind halt verwöhnt. Es ist ja zum Glück auch nur vorrübergehend. Am Samstag können wir unseren Camper abholen und loszischen. Wir freuen uns schon sehr darauf dem Lärm und den vielen, vielen Menschen den Rücken zu kehren und mehr von der Natur zu sehen. Es ist sehr interessant, aber auf Dauer wäre das wohl nichts für uns.

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